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Zahnheilkunde beim Pferd


Zahnerkrankungen zeigen sich auf vielfältige Weise: z. B. Probleme beim Fressen (Auswurf von Raufutterwickeln/Pfriemen, starkes Speicheln, sehr langsames Fressen), Verdauungsstörungen (Kolik, Durchfall, Verstopfung, Kotwasser), Schwellungen im Kopfbereich, einseitiger eitriger Nasenausfluss, Abmagerung oder auch Rittigkeitsprobleme. Durch eine regelmäßige Zahnkontrolle können Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden.

Foto: Joachim Welding

Für eine gründliche Untersuchung der Maulhöhle und des Pferdegebisses ist das Einlegen eines weit zu öffnenden Maulgatters unumgänglich. Um den Stress dieser Untersuchung für das Pferd zu reduzieren und auch das Verletzungsrisiko durch Abwehrbewegungen für Pferd und Mensch zu minimieren führen wir die Untersuchung der Maulhöhle mit Maulgatter, Zahnkorrekturen von Haken und Kanten, die Extraktion von ''Wolfszähnen'' und das Entfernen von Zahnkappen routinemäßig in Sedierung durch. Die modernen Sedativa sind nebenwirkungsarm und auch für die Sedierung älterer Pferde oder von Pferden mit Vorerkrankungen geeignet. Falls Sie Fragen zur Sedierung haben, sprechen Sie uns gerne an.

Wir empfehlen eine Zahnkontrolle in der Regel einmal jährlich. Bei älteren Pferden (ab ca. 15 Jahren) oder Pferden mit bekannten Zahnproblemen sind oft auch häufigere Untersuchungen erforderlich!